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Schule (lat. schola) – Ursprungsbedeutung: freie Zeit, Muße

Alte Volksschule in Gradenegg hoch über dem Glantal in Mittelkärnten im Süden Österreichs

Raum für Begegnung, Erholung, Entspannung

Unsere moderne Zivilisation bringt neue Herausforderungen für den Menschen, wo es vermehrt gilt, die Lebenskräfte des Menschen zu stärken. Der heutige Mensch hat weniger mit der körperlichen Erschöpfung zu kämpfen, sondern es geht eher um Themen wie „den Kopf frei kriegen“, „Energie tanken“ oder „die Batterien wieder aufladen“.

Salutogenese – die eigene Gesundheit stärken – doch wie mach ich das? Was bringt mir Ruhe, wie komme ich in Momente der Stille, wie öffne ich meine Sinne und somit meinen Körper für die Heilkräfte in der Natur? Habe ich einen Ort gefunden, wo ich mich in Ruhe in ein Buch vertiefen kann, meine Seele baumeln lassen kann oder einfach nur „sein“ darf?

Den inneren Ort hierfür darf jeder selbst ergründen – äußere Rahmenbedingungen und Hilfestellung dazu können in der „Šual.in.Gradne“ zu finden sein.

 

                  

Wie kommt es zum Namen „Šual.in.Gradne“? Das Haus wurde als Volksschule – als „schual“, wie es in Gradenegg umgangssprachlich heisst, 1891-1897 gebaut. In Kärnten sind Vulgarnamen von Häusern am Land altes Kulturgut. So war es uns wichtig, diesen Namen nach der Schließung der Volksschule 2015 weiter zu erhalten und gleichzeitig die Offenheit des Hauses als Begegnungs- und Kulturraum durch das veränderte Schriftbild zu positionieren: Kärnten wird und wurde auch aus dem südlichen slawischen Raum beeinflusst und „s“ mit Haček wird „sch“ ausgesprochen. Besinnung auf die Wurzeln und Befruchtung durch unterschiedliche Kultureinflüsse – Šual.in.Gradne!