Ausbildung – Martina M. Wieser

  • 2017: Sozialtherapeutin auf anthroposophischer Grundlage (Abschlusszertifikat vom Rudolf Steiner Seminar für Heilpädagogik und Sozialtherapie Niederösterreich/Wien)
  • Ab 2016: Weg in die Selbstständigkeit – Einrichtung des Therapieraumes „šual“ in der alten Volksschule in Gradenegg und weiterhin Teilanstellung in Camphill Liebenfels
  • 2015: Abschluss der anthroposophischen Ausbildung bei PlatO – Thema der Abschlussarbeit: „Vom Hören zum Lauschen und der Stille“
  • Ab 2013: Praxiserfahrung – Klangmassage: Schwerpunkt in Camphill Liebenfels (Sozialtherapeutische Werk- und Wohnstätten)
  • 2013: Ausbildung zum Klangtherapeuten bei DDipl. Cornelia Scala-Hausmann (selfness & business coach, Dipl. Klang- & Lehrtherapeutin).                                                        Inhalt der Ausbildung: u.a. Klangtherapie-Einzelbehandlung, Selbsterfahrung, Arbeit mit Gruppen, Gong-Meditationen, Kristallschalen und Klangschalenarbeit, Anwendung für Therapie/ Stressmanagement/Firmen usw., Stimmgabeltherapie (Sonophorese)
  • Teilnahme an Musiktagungen und Kongressen im In- und Ausland als Kursteilnehmer sowie als Workshop-Leiter, regelmäßige Seminare und Kurse: Harfe, Perkussion, Improvisation, Singwochen und Chorleiterschulungen, (Kinder-)Tanz, Musik/Stille und Spiritualität…
  • Leitung des integrativen „Ensemble musaik“ in Camphill Liebenfels (seit 2000), Leitung des Gemischten Quartetts „drunter & drüber“ (seit 2000), Leitung der Kindertanzgruppe „Glantschacher Spatzen (9 Jahre), Singgemeinschaft Sörg (seit 2001), Ensembletätigkeit bei „Larimar“, „Lei miar“, „Frauensteiner Saitenklang“ u. a.
  • seit 1999 und hoffentlich noch viele Jahre: Arbeit mit seelenpflegebedürftigen erwachsenen Menschen in den Sozialtherapeutischen Werk- und Wohnstätten Camphill Liebenfels: wöchentliche Musikstunden in der Gruppe sowie Einzelarbeit, Leitung des integrativen Ensembles musaik, Klangmassage, zuständig für Kulturarbeit in Camphill Liebenfels.    Jährliche Seminare mit den Schwerpunkten Soziales Zusammenleben, Alter und Behinderung, Kultur der Achtsamkeit, Heilpädagogischer Kurs u.a.
  • ab 1993: Matura an der HLW St. Veit, verschiedene Tätigkeiten im Tourismus und im Reisebüro, Schule des Lebens durch meine beiden wundervollen Kinder Lukas und Bettina, Ausbildung an der SOB Waiern zum Behindertenbetreuer

Noch ein paar persönliche Worte: ohne Musik und Klang ist mein Leben nicht vorstellbar. Ich bin offen für die verschiedensten Musikstile, sie bereichern und unterstützen mich in den unterschiedlichen Lebens- und Stimmungslagen. Ich mache nicht professionell Musik, aber mit Liebe, Begeisterung und vor allem zu meiner eigenen Erbauung. Als Kind durfte ich Instrumentalunterricht genießen – herzlichen Dank meinen Eltern für die Ermöglichung des Unterrichts und für meine ersten Instrumente.  Dies ist der Grundstein für die Vielseitigkeit in der Musik, die mich begleitet…

  • In der echten Volksmusik erlebe ich eine mir wohltuende Harmonie und ergreifende Schlichtheit…
  • Im guten Jazz begeistert mich die unendliche Freiheit und Bewusstseinserweiterung…
  • Im Chorgesang und bei meinem geliebten gemischten Quartett „drunter & drüber“ spüre ich die Kraft der Stimme als starken Ausdruck der Seele und die Besonderheit des Einswerdens im Atem…
  • In der Alten Musik spüre ich die Verbindung zum Göttlichen und sie beglückt mich…
  • Im Rock ist Power, Leidenschaft und ich mag die körperliche Ausgelassenheit…
  • Singer/Songwriter bringen mir  mit ihren Melodien berührende Texte näher…
  • Weltmusik liebe ich über alles, sie lässt mich in verschieden Kulturen und Lebensgefühle eintauchen…
  • Klassisch Musik bildet und nährt meine Seele…
  • Crossover inspiriert mich und sprengt Grenzen…
  • Sphärische Klänge bringen mich in andere Welten und Bewusstseinsstufen…
  • Die Musik von J.S. Bach bewegt und ordnet mich, wieder und wieder und wieder…
  • Ein einzelner, mit Leidenschaft und Innigkeit dargebrachter Ton kann mich glücklich machen und mich berühren – im einzelnen Ton kann das gesamte Universum erklingen und verstanden werden!

Musikalisch geprägt und beeindruckt wurde ich u.a. durch Arvo Pärt, Onkel Pepe Josef Pirker – dem Hoach St. Pauler, Konstantin Wecker, Gregorio Allegri/Miserere, Monika Stadler, Martanda J. Jost, Nikolaus Harnoncourt, Bertl Mütter, Sigi Hoffmann, J.S. Bach, Herbert Grönemeyer, Manfred Tischitz, Claudio Abbado, Evelin Kircher/Kogler, Pablo Casals, trigonale – festival der alten musik, Marwan Abado, Tracy Chapman, schnittpunktvokal, Janis Joplin, Johann van der Sandt, Ludwig Hirsch, Clare Wilkinson, Glenn Gould, Alexander Lauterwasser, Rupa & The April Fishes, Ö1 – gehört gehört, Ensemble Lala, Sting und vor allem mein geliebter Mann Seppi: dem besten Tenor im Quartett „drunter & drüber“ und  der, seit ich ihn kenne, immer wieder einfach „für-sich-allein-vor-sich-hin-singt“ – mit ein Grund, warum ich ihn seit dem Jahr 1990 an meiner Seite haben möchte – und hoffentlich noch viele, viele Jahre!

Und nicht zuletzt erfahre ich Inspiration durch die Natur, den Kosmos, die Verbindung mit der göttlichen Energie. Danke.

Dieses Gedicht begleitet mich seit einiger Zeit:

Unter den Rhythmen

Des Lebens träumt Deine Stille,

Aus gewaltigen Klängen

Besteht ihr Raum.

Zeitalter

Lang rauschen Harmonien

Unhörbar den Welten durchs Sein,

Nichts ist ohne sie – Musik

Tanzt in den Adern der Welt.

Welch ein Kreislauf der Ekstasen!

Niemand schläft ein und

Niemand erwacht ohne Liebe.

Sie ist die Melodie, die unhörbar

Die Wasser trägt und formt.

Nichts tönt aus ihr,

Alles ist in ihr selbst.

Aus: Groß ist das Tor der Welt, Martanda J. Jost